„Wo gehen wir hin…


… wenn wir nicht wissen, wo wir herkommen?“
Das ist die zentrale Frage in meiner Geschichte um Luisa, die Nacht für Nacht mit ihrem wachen und aufmerksamen kleinen Kind im Arm durch das schlafstille Haus geht. Da sind deutsche Adoptiveltern und eine serbische Mutter, eine Schwester, und irgendwo auch ein unbekannter türkischer Vater. Da ist ihre eigene kleine Familie mit Tom und einem kleinen Sohn – und diesem Kind, das niemals schläft.
„Sie kann keine Wurzeln hier schlagen“ sagt der alte Dorfarzt und macht deutlich, dass Luisa sich um ihre kümmern muss, damit das Kind zur Ruhe kommen kann. Luisa macht sich auf den Weg, und erzählt uns und ihrem Kind in sieben Nächten, was sie gefunden hat. Sogar ein kleines Wunder kommt darin vor. Link zur Leseprobe.

„Suna ist eins dieser seltenen Bücher, in die man ganz versinkt und nach deren Lektüre man irgendwie ein anderer ist.“
Kerstin Gier

„Wie der Kriegsheimkehrer nach den Jahren der Abwesenheit sprachlos vor seiner Frau steht, wie ein anderer Mann in Serbien seine Frau in einem Unwetter verliert und selbst dann daran zugrunde geht, wie ein Kind von seiner Adoption erfährt, wie eine Ehe zerbricht, einbricht und wegknickt, das ist meisterhaft beschrieben.“
Maximilian Buddenbohm