Reden wir über Grenzen

Was mich viel mehr beschäftigt ist etwas anderes: auf meine Überlegungen zur täglich privat praktizierten Überwachung kamen teils völlig verständnislose Reaktionen (auch via Mail oder DM), in einem Kommentar fiel der Begriff „friendly stalking“, und seither lässt mich das nicht mehr los. Ich habe angefangen, über unsere Beziehungen nachzudenken.

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Überwachung praktizieren wir selbst. Jeden Tag.

Entweder wir kappen alle unsere digitale Kommunikation, schreiben einander auch keine Briefe mehr, sondern treffen uns einfach zu Weihnachten und Ostern bei der Großmutter (für die Fahrt benutzen wir natürlich nur Straßen, die nicht durch Mautbrücken und andere Überwachungssysteme kontaminiert sind) – und kommunizieren ansonsten durch die Leserbriefspalten und kostenlosen Anzeigenblättchen.

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Von Agenten. Und Lebkuchenhäuschen.

Was hier vielleicht fast halbsatirisch klingt, entspringt in Wahrheit dem Gefühl allertiefster Enttäuschung. Denn ich hätte es ja wirklich wissen können. Wer sonst, als die Hexe, die uns verspeisen will, stellt ein kostenloses essbares Häuschen in den Wald? Und jetzt ist uns schlecht davon. Wir werden eine Weile kotzen, und dann werden wir aufstehen, den Finger in die Luft halten, unsere Knochen zählen und denken: ist doch nicht so schlimm gelaufen. Was wir dabei vergessen: eines Tages werden wir allein in diesem Wald sein, und dann ist keine Gretel mehr da, die die Hexe in den Ofen schiebt. Und daran sind wir dann wirklich wirklich selber schuld.

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