Hier sind die Väter (4) – Frank

Frank heißt in Wirklichkeit nicht Frank. Ich hatte ihn angesprochen und ihn darum gebeten, mir meine 10 Fragen zu beantworten – und er schrieb mir dies hier:

Ja, ich habe die Diskussion sehr wohl mitbekommen und mich im Moment da rausgehalten. Das hat – welche Ironie – insbesondere den Grund, dass ich derzeit als Vater dermaßen gefordert bin. OK, ich habe mir die Fragen angeschaut. Ich als – so denke ich – durchaus engagierter Vater finde diese Fragen gut und richtig. Aber ich möchte sie im Augenblick nicht mal für mich selber beantworten.

Ich finde Franks „ich weiß grad überhaupt nichts“, das ich aus seiner Antwort herauslese, sehr bemerkenswert, denn auch das ist ja ein Aspekt, der wenig Raum bekommt: einfach im Augenblick nichts wissen, Zeit brauchen, Dingen die nötige Zeit geben, um zu werden, – nicht wissen, wohin sich alles entwickeln wird und kann..

Mit Kindern, mehreren Kindern, wie in Franks Familie, steht man mitunter im Wochenrhythmus vor völlig neuen Situationen, weil die Kinder plötzlich mit ganz neuen Themen kommen, weil die Anforderungen von außen (ich sage nur Schule) schlagartig intensiver werden, weil das Wachsen der Kinder auch ein Mitwachsen von uns Begleitern und Begleiterinnen erfordert – all das ein weiterer Punkt, weswegen „Zeit“ ein so wesentlicher Faktor für Familien ist – mit älteren Kindern mindestens genauso wie mit kleinen. Weil ältere Kinder einen ganz anders brauchen.

Lieber „Frank“, vielen Dank, dass ich dein Statement verwenden darf!

Noch mehr Väter? Hier:

Hier sind die Väter (1) – Christian

Hier sind die Väter (2) – Rainer

Hier sind die Väter (3) – Claus

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